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FIFe-Rassenstandard Ocicat (OCI)

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Züchter dieser Rasse beim KECB

 
ALLGEMEINE BESCHREIBUNG  

 

Ocicat - die gesellige Katze mit dem Ozelot-Look

Erscheinungsmerkmale
Die Ocicat ist eine mittelgrosse bis grosse, ziemlich langgestreckte, kräftige Katze, die trotz ihres muskulösen, stabilen Körpers elegant und geschmeidig aussieht. Schwarze Fellmuster sind symmetrisch über dem Körper verteilt, der Schwanz trägt Ringelzeichnung. Inzwischen gibt es das Fell in acht verschiedenen Farben, auch in so ungewöhnlichen wie Gold oder Zimt.

Ursprung
Die Paarung einer "Chocolate Point"-Siam-Katze mit einem Siam-Abessinier-Kater führte zu dem gefleckten Katzenfell. Die Jungtiere, welche die begehrte Fellzeichnung des Ozelot aufwiesen, wurden gezielt weitergezüchtet. Die grosse Ähnlichkeit der ersten Jungtiere mit der Wildkatze gab der neuen Rasse den Namen Ocicat.

Charakter und Wesen
Die Ocicat ist eine gesellige und ruhige Katze mit einem ausgeglichenen Temperatment.

Spezielle Eigenschaften
Damit sic die Katze wohl fühlt, braucht sie genügend Freiraum.

 
STANDARD
Allgemein Gesamt-
eindruck
Die Ocicat ist eine mittelgrosse bis grosse, gut getupfte Agouti-Katze gemässigten Typs. Sie vermittelt den Eindruck eines athlethischen Tieres: gut muskulös und fest gebaut, graziös und geschmeidig, jedoch mit starkem Körperbau und vollem Brustkorb. Sie zeigt Aufmerksamkeit für ihre Umgebung und ist sehr vital.

Diese kraftvolle, athletische, jedoch elegante getupfte Katze zeichnet sich besonders durch ihre "wilde Erscheinung" aus.
Grösse Mittel bis gross
Kopf Form Der Schädel hat eine modifizierte Keilform mit einer leichten Kurve von der Schnauze zu den Wangen, mit einem sichtbaren, aber sanften Anstieg vom Nasenrücken zu den Augenbrauen.
Schnauze Breit und gut definiert, eine viereckige Form aundeutend und zeigt im Porfil eine gute Länge.
Kinn/Kiefer Stark mit festem Kiefer und korrektem Biss
Schnurr-
haarkissen
Das Schnurrhaarkissen ist moderat und nicht zu stark ausgeprägt.
Ohren Form Wachsam, mittelgross.
Wenn Ohrbüschel vorhanden sind, wachsen sie senkrecht auf den Ohrspitzen und werden mit Vorzug bedacht.
Platzierung So gesetzt, dass sie die oberen äusseren Ecken des Kopfes bilden.
Zieht man eine imaginäre horizontale Linie über den Brauen, sollten die Ohren in einem Winkel von 45° gesetzt sein, d.h. weder zu hoch noch zu tief sitzen.
Augen Form Gross, mandelförmig, zu den Ohren hin leicht schräg gesetzt.
Der Abstand zwischen den Augen ist grösser als eine Augenbreite.
Farbe Alle Augenfarben ausser Blau sind erlaubt.
Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Fellfarbe und Augenfarbe.
Eine intensive Augenfarbe wird bevorzugt.
Hals   Der Kopf wird graziös auf gebogenem Hals getragen
Körper Struktur Ziemlich lang, kräftig, tief und breit gebaut, aber niemals plump.
Stark entwickelter Knochenbau und kräftige Muskeln, jedoch athlethisch wirkend.
Der Brustkorb sollte etwas tief sein, mit leicht gewölbten Rippen.
Der Rücken ist waagrecht bzw. steigt zu den Hinterbeinen ganz leicht an, die Flanken sind fast gerade.
Beine   Mittellang, gut gebaut und gut muskulös; kraftvoll und in guter Proportion zum Körper
Pfoten Oval und kompakt; Pfotengrösse in Proportionen zu den Beinen
Schwanz   Ziemlich lang, mittelstark, nur leicht spitz zulaufend und mit dunkler Spitze
Fell Struktur x Kurz, glatt und mit seidiger Textur mit einem glänzenden Schimmer, fest, eng anliegend und glatt, jedoch lang genug, um die notwendigen Farbbänderungen zuzulassen.
Das Fell soll weder wollig noch lang wirken.
Farbe Alle Farben sollten klar und schön sein.
Die hellste Färbung befindet sich für gewöhnlich im Gesicht rund um die Augen, sowie am Kinn und Unterkiefer. Am dunkelsten ist die Schwanzspitze.
Um die korrekte Fellfarbe festzustellen, ist die Farbe der Schwanzspitze verbindlich.
Der Farbkontrast wird besonders bewertet.
Ticking:
Alle Haare, mit Ausnahme derer an der Schwanzspitze, sind gebändert.
Innerhalb der Markierungen sind die Haare dunkel getippt, während sie im Bereich der Grundfarbe hell getippt sind.
Muster:
Ein deutliches Muster sollte aus jeder Blickrichtung klar sichtbar sein. Die Markierung im Gesicht, an den Beinen und am Schwanz kann dunkler als die Musterung am Körper sein. Die Grundfarbe kann auf der Oberseite dunkler und auf der Unterseite, dem Kinn und Unterkiefer heller sein.
Bei hellen Farben ist der Kontrast jedoch geringer als bei dunkleren, allerdings sollten blasse oder verschwommene Tupfen zu einem Punkteabzug führen.
Zu den Farbvarietäten siehe nachfolgende Tabellen.
Anmerkungen   Die Ocicat ist mittelgross bis gross, es sollte jedoch bedacht werden, dass Weibchen generell kleiner als Kater sind.
Erwachsene Kater dürfen Backen haben.
Die Ocicat sollte im Verhältnis zu ihrer Grösse überraschend schwer sein.
Der gesamte Körperbau und die Qualität dieser Katze sollten mehr berücksichtigt werden als lediglich nur die Grösse.
Bevorzugt wird der athletische, kraftvolle und geschmeidige Typ vor dem massiven oder plumpen.
Fehler Körper massiv oder plump
Fell blasse oder verschwommene Zeichnung
längliche Flecken, die dem Mackerel-Muster entsprechen
Disqualifi-
kation
Augen blaue Augen
Fell bei Weiss, das anderswo als rund um die Augen, Nasenlöcher, Kinn und Kehle auftritt - ausgenommen weisser Agoutigrund bei silbernen Farben
 
PUNKTESKALA
Total   

 

100 Punkte

Kopf Schädel

5 Punkte

 

Ohren

5 Punkte

 

Augenform

5 Punkte

 

Schnauze

10 Punkte

25 Punkte

Augenfarbe  

 

5 Punkte

Körper  

5 Punkte

 

Torso

5 Punkte

 

Beine und Pfoten

5 Punkte

 

Schwanz

5 Punkte

20 Punkte

Fell Textur und Länge

5 Punkte

 

Fellfarbe

5 Punkte

 

Kontrast

10 Punkte

20 Punkte

Muster

 

25 Punkte

Kondition  

 

5 Punkte

 
ANERKANNTE FARBVARIETÄTEN
Man findet die Ocicat in vielen Farben mit dunkleren Tupfen auf hellerem Untergrund.
Ausser an der Schwanzspitze ist jedes Haar mehrfach mit Farbe gebändert. Wo diese Bänder aufeinander treffen, bildet sich ein Tupfen in Form eines Daumenabdruckes.
Allgemeine Beschreibung der Fellfarbe 
Muster Das Muster ist das einer getupften Katze. Zur Beschriebung des Musters "Getupft" siehe den Allgemeiner Teil. Hier werden nur die Besonderheiten des Musters beschrieben, die für diese Rasse charakteristisch sind.
Die Markierungen am Kopf sind wie bei den getupften Katzen.
Unterbrochene Halsketten auf der Kehle und unterbrochene Ringe an den Unterschenkeln der Beine - je mehr sie unterbrochen sind, desto besser.
Runde Punkte verlaufen in Reihen von den Schulterblättern entlang der Wirbelsäule bis zum Schwanz.
Die Tupfen sind auf den Schultern und dem Hinterteil verstreut und reichen soweit wie möglich die Beine hinunter.
An den Seiten des Körpers erscheinen grosse, gut verteilte daumenabdruckförmige Tupfen, die etwas an das klassische Tabbymuster erinnern - ein Fleck, der von anderen Flecken umringt ist ("Bull's eye").
Der Schwanz zeigt auf der Oberseite quer verlaufende Bürstenstriche, im Idealfall abwechselnd mit Punkten, und endet in einer duklen Spitze.


Schwarz (Tawny)/Blau/Chocolate/Lavender/Cinnamon/Fawn GETUPFT OCI n/a/b/c/o/p 24
Schwarz (Tawny)/Blau/Chocolate/Lavender/Cinnamon/Fawn SILBER GETUPFT OCI n/a/b/c/o/p s24
 
Quelle: Allgemeine Beschreibung: mit freunlicher Genehmigung des Katzenforum Schweiz;
Rest: FIFe-Standard 01.01.2005
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Contact Admin: J. Keller

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